»Jede Branche stellt spezielle Anforderungen an den Unternehmer und deren steuerlichen Berater.«

Branchen

Jede Branche stellt spezielle Anforderungen an den Unternehmer und deren steuerlichen Berater. Bei uns haben sich die folgenden Branchenschwerpunkte herauskristallisiert:

  • Startups

  • Gesundheitswesen

  • Industrie, Handwerk und Bau

  • Handel und Dienstleistung

Startups

Beson­ders Grün­dun­gen im Inter­net­ge­schäft oder High-Tech-Grün­dun­gen sind mit beson­de­ren Her­aus­for­de­run­gen ver­bun­den. Die­se Unter­neh­men wei­sen oft außer­or­dent­lich hohe Wachs­tums­ra­ten auf. Damit ver­bun­den ist ein hoher Liqui­di­täts­be­darf. Die Orga­ni­sa­ti­on, das Rech­nungs­we­sen, das Con­trol­ling und die Pla­nungs­rech­nun­gen müs­sen die­sem Wachs­tum Schritt hal­ten kön­nen. An die Liqui­di­täts­pla­nung wer­den beson­ders hohe Anfor­de­run­gen gestellt, da vie­le Grün­dun­gen an die­sem Punkt schei­tern.
Wir hal­ten hier­für das rich­ti­ge Instru­men­ta­ri­um bereit, um auch sol­che Grün­dun­gen erfolg­reich zu meis­tern. Aber auch bei weni­ger anspruchs­vol­len Grün­dungs­vor­ha­ben ist die kauf­män­nisch betriebs­wirt­schaft­li­che Sicht­wei­se wich­tig. Hier stel­len wir dem Grün­der und jun­gen Unter­neh­men ein bewähr­tes Instru­men­ta­ri­um zur Ver­fü­gung, um die Anfor­de­run­gen zu meis­tern. Hier­zu zäh­len auch inten­si­ve Bera­tungs­ge­sprä­che und lau­fen­de Beglei­tung des Unter­neh­mens.

Gesundheitswesen

  • Ärz­te
  • Zahn­ärz­te
  • Psy­cho­the­ra­peu­ten
  • Phy­sio- und Ergo­the­ra­peu­ten
  • Ambu­lan­te Alten- und Kran­ken­pfle­ge
  • Sta­tio­nä­re Pfle­ge­ein­rich­tun­gen

Ärz­te — Zahn­ärz­te — Psy­cho­the­ra­peu­ten:
»Zu Risi­ken und Neben­wir­kun­gen fra­gen Sie Ihren Arzt oder Apo­the­ker« — die­sen Satz kennt jeder. Aber wen soll­ten Ärz­te zu steu­er­li­chen Risi­ken fra­gen?
Egal wel­cher Berufs­grup­pe der Ärz­te Sie ange­hö­ren, ob All­ge­mein­me­di­zi­ner, Zahn­arzt oder Psy­cho­the­ra­peut. Vor dem Hin­ter­grund der Ver­än­de­run­gen im Ver­gü­tungs­sys­tem und den stän­dig wech­seln­den recht­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen bie­ten wir Ihnen kon­kre­te Lösungs­vor­schlä­ge und effi­zi­en­te Hand­lungs­an­wei­sun­gen zu allen steu­er­li­chen und wirt­schaft­li­chen Fra­ge­stel­lun­gen an. Die Rege­lun­gen zum Ver­trags­arzt­recht wer­fen nicht all zu oft die Fra­ge der Gewer­be­steu­er­pflicht nie­der­ge­las­se­ner Ärz­te auf. Denn frei­be­ruf­li­che Ein­künf­te kenn­zeich­nen sich dadurch aus, dass die Leis­tun­gen per­sön­lich und unmit­tel­bar erbracht wer­den. Zwar kön­nen sich Ärzte/ Zahn­ärz­te fach­lich vor­ge­bil­de­tes Per­so­nal — wozu unum­strit­ten auch ange­stell­te Ärzte/ Zahn­ärz­te zäh­len — bedie­nen.
Zu beach­ten ist aber, dass der nie­der­ge­las­se­ne Arzt/ Zahn­arzt auch wei­ter­hin auf­grund sei­ner eige­nen Fach­kennt­nis­se lei­tend und eigen­ver­ant­wort­lich tätig blei­ben muss. Die Fra­ge kann nur nach den Umstän­den des Ein­zel­falls geklärt und beur­teilt wer­den. Bei der Beur­tei­lung wird die Qua­li­fi­ka­ti­on der Mit­ar­bei­ter, das Leis­tungs­spek­trum, die Pra­xis­struk­tur und natür­lich auch die Leis­tungs­ka­pa­zi­tät des Arztes/ Zahn­arz­tes zu berück­sich­ti­gen sein. Ein wei­te­res Pro­blem­feld ergibt sich bei den Berufs­aus­übungs­ge­mein­schaf­ten (BAG). Immer mehr Ärz­te schlie­ßen sich zu Berufs­aus­übungs­ge­mein­schaf­ten zusam­men zur bes­se­ren Aus­las­tung des Pra­xis­in­ven­tars, Gewähr­leis­tung eines kon­ti­nu­ier­li­chen Pra­xis­be­trie­bes, ver­län­ger­te Öff­nungs­zei­ten, Mög­lich­keit zum fach­lich-kol­le­gia­len Gedan­ken­aus­tau­sches u.v.m.
Zur Abrun­dung ihrer medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung wer­den oft­mals auch (unbe­wusst) »gewerb­li­che« Leis­tun­gen ange­bo­ten, die bei einer BAG dazu füh­ren, dass plötz­lich die gesam­te Tätig­keit der Berufs­aus­übungs­ge­mein­schaft gewerb­lich wird und der Gewer­be­steu­er­pflicht unter­liegt. Z.B. sind die Gren­zen zwi­schen »noch« Heil­be­hand­lung oder »schon« kos­me­ti­scher bzw. »Wellness«-Leistung oft­mals flie­ßend und im Ein­zel­fall abzu­klä­ren, um nicht bei einer künf­ti­gen Betriebs­prü­fung das Nach­se­hen zu haben. Die zusätz­li­chen Leis­tun­gen bie­ten einer BAG durch­aus die Mög­lich­keit, ihre Ren­ta­bi­li­tät zu stei­gern und die Pati­en­ten­bin­dung und -zufrie­den­heit zu stei­gern. Auf­grund der bestehen­den Rechts­un­si­cher­hei­ten soll­te sich die BAG vor Auf­nah­me einer (gewerb­li­chen) Tätig­keit bera­ten las­sen, um bereits im Vor­feld opti­ma­le Ver­mei­dungs­stra­te­gi­en gestal­ten zu kön­nen. Die zuvor genann­te Gefahr der Umqua­li­fi­zie­rung der gesam­ten ärzt­li­chen Ein­künf­te in gewerb­li­che Einkünfte bei gerin­gen gewerb­li­chen Leis­tun­gen besteht nicht bei einer Ein­zel­pra­xis. Erbringt der allein täti­ge Arzt klar von­ein­an­der abzu­gren­zen­de frei­be­ruf­li­che und gewerb­li­che Leis­tun­gen, so gilt der Grund­satz der Auf­teil­bar­keit der Ein­künf­te. Es ist erfor­der­lich, dass die Ein­nah­men und Aus­ga­ben aus der gewerb­li­chen Tätig­keit getrennt von denen der heil­be­ruf­li­chen Tätig­keit auf­ge­zeich­net wer­den.
Auf­be­wah­rung von elek­tro­ni­schen Kon­to­aus­zü­gen.
Das Online-Ban­king hat längst bei Frei­be­ruf­lern Ein­zug gehal­ten. Was vie­len nicht bewusst ist, dass in digi­ta­ler Form über­mit­tel­te Kon­to­aus­zü­ge auf­be­wah­rungs­pflich­tig sind. Es han­delt sich hier­bei um ori­gi­när digi­ta­le Doku­men­te. Der Aus­druck des elek­tro­ni­schen Kon­to­aus­zugs und die anschlie­ßen­de Löschung des digi­ta­len Doku­ments, ver­stößt gegen die Auf­be­wah­rungs­pflich­ten. Denn der Aus­druck stellt ledig­lich eine Kopie des elek­tro­ni­schen Kon­to­aus­zugs dar und ist beweis­recht­lich einem ori­gi­nä­ren Papier­kon­to­aus­zug nicht gleich­ge­stellt. Glei­ches gilt für elek­tro­nisch über­mit­tel­te Rech­nun­gen. Wir schaf­fen Trans­pa­renz über ihre Wirt­schaft­lich­keit und Liqui­di­tät.

Pflegedienst/Pflegeeinrichtung:
Ob ambu­lan­ten oder sta­tio­nä­re Pfle­ge­ein­rich­tun­gen. In die­ser Bran­che sind eini­ge Beson­der­hei­ten zur berück­sich­ti­gen.

Pfle­ge­buch­füh­rungs­ver­ord­nung:
Zu die­sen Beson­der­hei­ten zählt u.a. die Anwen­dung der Pfle­ge­buch­füh­rungs­ver­ord­nung (PBV). Die PBV gilt für ambu­lan­te, teil­sta­tio­nä­re und voll­sta­tio­nä­re Pfle­ge­ein­rich­tun­gen mit denen ein Ver­sor­gungs­ver­trag nach SGB XI besteht. Sie defi­niert ver­bind­li­che Regeln für das Rech­nungs­we­sen in sozia­len Ein­rich­tun­gen. Sofern nicht die Befrei­ungs­vor­schrif­ten grei­fen, haben z.B. alle Pfle­ge­diens­te eine dop­pel­te Buch­hal­tung mit Bilanz, Gewinn- und Ver­lust­rech­nung sowie Anhang zu erstel­len. Eine Ein­nah­men­über­schuss­rech­nung i.S. des § 4 Abs. 3 EStG dürf­te nur noch in weni­gen Aus­nah­me­fäl­len mög­lich sein. Wir emp­feh­len auch beim Unter­schrei­ten der Gren­zen für die ver­pflich­ten­de Anwen­dung der PBV die­se zu berück­sich­ti­gen. Zum einen wird ein Wech­sel unnö­tig, wenn zukünf­tig die Gren­zen über­schrit­ten wer­den, zum ande­ren ermög­licht die Anwen­dung exter­ne Betriebs­ver­glei­che. Die PBV schreibt einen beson­de­ren Kon­ten­plan sowie beson­de­re Glie­de­rungs­sche­ma­ta ver­bind­lich vor. Für Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten besteht ein Wahl­recht, die Bilanz nach der Glie­de­rung des Han­dels­ge­setz­bu­ches (HGB) zu glie­dern oder die Glie­de­rung nach der PBV anzu­wen­den. Die Glie­de­rung der Gewinn- und Ver­lust­rech­nung hat nach PBV zu erfol­gen, wel­che von der HGB-Glie­de­rung abweicht. Der Jah­res­ab­schluss muss inner­halb von sechs Mona­ten nach Abschluss eines Geschäfts­jah­res auf­ge­stellt wer­den. Er besteht aus der Bilanz, der Gewinn- und Ver­lust­rech­nung sowie dem Anhang ein­schließ­lich eines Anla­gen- und För­der­nach­wei­ses. Das SGB XI erlaub des­halb den Pfle­ge­kas­sen die Pfle­ge­ein­rich­tun­gen im Hin­blick auf ihre Wirt­schaft­lich­keit zu prü­fen (§ 79 SGB XI). Nach­weis­li­che Unwirt­schaft­lich­keit kann — eben­so wie Nicht­be­ach­tung der PBV — zur Kün­di­gung des Ver­sor­gungs­ver­trags mit den Pfle­ge­kas­se füh­ren.

Steu­er­li­che Beson­der­hei­ten:
Zu den steu­er­li­chen Beson­der­hei­ten zählt z.B. die Gewer­be­steu­er­frei­heit der Pfle­ge­diens­te. Die­se kön­nen gem. § 3 Nr. 20 Gewer­be­steu­er­ge­setz (GewStG) gewer­be­steu­er­frei sein, wenn die Pfle­ge­kos­ten in min­des­tens 40% der Pfle­ge­fäl­le ganz oder über­wie­gend von den Trä­gern der gesetz­li­chen Sozi­al­ver­si­che­rung oder Sozi­al­hil­fe getra­gen wur­den. Die­se Bedin­gun­gen wer­den von einer Viel­zahl der Pfle­ge­diens­te und –ein­rich­tun­gen erfüllt. Die Rechts­form in der das Unter­neh­men betrie­ben wird spielt dabei kei­ne Rol­le. Auch im Bereich der Umsatz­steu­er gel­ten spe­zi­el­le Rege­lun­gen für Ein­rich­tun­gen zur Betreu­ung oder Pfle­ge von Per­so­nen. Hier­nach wird in vie­len Fäl­len die Umsatz­steu­er­be­frei­ung gel­tend gemacht wer­den kön­nen. Auch bei Betriebs­prü­fun­gen erge­ben sich bran­chen­be­dingt Prü­fungs­schwer­punk­te. Trotz der grund­sätz­li­chen Umsatz­steu­er­frei­heit der Pfle­ge­leis­tun­gen kön­nen sich umsatz­steu­er­lich rele­van­te Sach­ver­halt ver­ber­gen. Oft wer­den Zusatz­leis­tun­gen erbracht, die umsatz­steu­er­pflich­tig sein kön­nen, wie z. B. Kfz-Gestel­lung an Mit­ar­bei­ter, Tele­fon­ser­vice bzw. Haus­not­ruf. Geprüft wird, ob die Umsatz­steu­er ord­nungs­ge­mäß ange­mel­det und abge­führt wird, oder ob z.B. die Klein­un­ter­neh­mer­re­ge­lung noch Anwen­dung fin­det.

Betriebs­wirt­schaft­li­che Beson­der­hei­ten:
Die steu­er­li­chen Beson­der­hei­ten wir­ken sich auch auf betriebs­wirt­schaft­li­chen Über­le­gun­gen aus. So ist z.B. die Fra­ge der Rechts­form­wa­hl maß­geb­lich von der Beson­der­heit bei der Gewer­be­steu­er beein­flusst. Ambu­lan­te Pfle­ge­diens­te wer­den meist als Ein­zel­un­ter­neh­men, Per­so­nen­ge­sell­schaft oder GmbH betrie­ben. Gewin­ne als Ein­zel­un­ter­neh­mer oder Per­so­nen­ge­sell­schaft unter­lie­gen dem Ein­kom­men­steu­er­ta­rif, wel­cher eine Steu­er­be­las­tung zwi­schen 14 % (Ein­gangs­steu­er­satz) und 42 % (Spit­zen­steu­er­satz) vor­sieht. Zusätz­lich sind Soli­da­ri­täts­zu­schlag und ggf. Kir­chen­steu­er zu berück­sich­ti­gen. Die Gewin­ne einer GmbH wer­den mit 15% Kör­per­schaft­steu­er sowie Soli­da­ri­täts­zu­schlag besteu­ert. Zwar erzielt eine GmbH kraft Rechts­form gewerb­li­che Ein­künf­te, die­se kann sich aber genau­so wie Ein­zel­un­ter­neh­mer auf die Gewer­be­steu­er­be­frei­ung beru­fen. Wer­den die Gewin­ne bei der GmbH daher nicht aus­ge­schüt­tet, da sie für die Refi­nan­zie­rung ein­ge­setzt wer­den sol­len, so besitzt die­se Rechts­form eine rela­tiv gerin­ge Steu­er­be­las­tung. Jedem Unter­neh­mer kann so durch eine indi­vi­du­el­le auf sei­ne per­sön­li­chen Ver­hält­nis­se abge­stimm­te Bera­tung eine inter­es­san­te Alter­na­ti­ve auf­ge­zeigt wer­den.

Industrie, Handwerk und Bau

Unser Leis­tungs­spek­trum umfasst das Indus­trie­un­ter­neh­men mit über 100 Mit­ar­bei­tern bis zum Ein-Per­so­nen Hand­wer­ker. Kos­ten­rech­nung und Kurz­ar­bei­ter­geld oder Bau­lohn stel­len dabei kei­ne Fremd­wor­te dar. Je nach Unter­neh­mens­grö­ße bie­ten wir das rich­ti­ge Kon­zept.

Wol­len Sie maxi­ma­le Ent­las­tung von admi­nis­tra­ti­ven Tätig­kei­ten,

  • Zah­lungs­ver­kehr,
  • offen Pos­ten­über­wa­chung

kön­nen wir die­se Tätig­kei­ten Ihnen abneh­men. Wir berei­ten die Über­wei­sun­gen vor und über­wa­chen die Kun­den­for­de­run­gen. Sie kon­zen­trie­ren sich auf Ihre Tätig­kei­ten. Sie wol­len sich Selb­stän­dig machen. Wir sagen Ihnen wor­auf Sie ach­ten müs­sen.

Handel und Dienstleistungen

Die Ein­bin­dung von Waren­wirt­schafts­sys­te­men mit Schnitt­stel­len­nut­zung, online Han­del und Paypal sind uns ver­traut. Wir bera­ten Sie, wie Sie Ihre Finanz­buch­hal­tung effek­tiv gestal­ten. Sie sind im Inter­net­han­del (z.B. ebay) aktiv und wol­len kräf­tig expan­die­ren. Wir sor­gen mit den ent­spre­chen­den Instru­men­ten, dass ihre betriebs­wirt­schaft­li­che Orga­ni­sa­ti­on mit­kommt.